Rückblick Gesundheitswoche: Jutta Meder über die Prävention von Demenz

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Im Rahmen der Wattenscheider Gesundheitswoche informierte unser Vorstandsmitglied Jutta Meder in einer gut besuchten Veranstaltung über die Risikofaktoren einer Demenzerkrankung. Das zentrale Ergebnis: Durch gezielte Vorbeugung lässt sich das Risiko deutlich senken.

Während das Alter als größter Risikofaktor nicht beeinflussbar ist, spielen viele vermeidbare Faktoren eine entscheidende Rolle. Jutta Meder verdeutlichte in ihrem 90-minütigen Vortrag, dass die Vermeidung aller Risikofaktoren zusammengenommen das Risiko, eine Demenz zu entwickeln, um bis zu 45 Prozent reduzieren kann.

Die Risikofaktoren im Detail

Um die Teilnehmer umfassend zu informieren, wurden folgende beeinflussbare Faktoren als Informationsquelle benannt:

  • Bewegung & Gewicht: Unzureichende Bewegung und Übergewicht.

  • Ernährung & Stoffwechsel: Falsche Ernährung, Diabetes, erhöhtes Cholesterin und zu hoher Blutdruck.

  • Sinnesorgane: Unbehandelte Schwerhörigkeit und Sehschwierigkeiten.

  • Geist & Soziales: Geistiger Stillstand und soziale Isolation.

Wissen und Alltagstipps

Die Teilnehmenden erfuhren zudem, wie das Gehirn arbeitet, wie Demenzerkrankungen es schädigen können und wie die Prozesse von Erinnern und Vergessen funktionieren. Ergänzend gab Frau Meder zehn konkrete Tipps für den Alltag mit auf den Weg.

Der Abend schloss mit lebhaften Gesprächen, in denen die Teilnehmenden ihre eigenen Strategien austauschten – von Gedächtnistraining und Merktechniken bis hin zu Fitness und der Pflege sozialer Kontakte. In zuversichtlicher und guter Stimmung endete die Veranstaltung mit wertvollen Impulsen für alle Beteiligten.