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Vermittlung häuslicher Unterstützung

Pflegende Angehörige versuchen oft lange Zeit, den schwierigen Alltag ohne Hilfe von außen zu bewältigen. Sie benötigen eine ihren Bedürfnissen entsprechende Entlastung.
Geschulte und fachlich begleitete ehrenamtliche Helferinnen können für Angehörige Unterstützung ermöglichen und für die betreuten Menschen die individuellen Fähigkeiten erhalten und stärken. Das kann sowohl in den Betreuungsgruppen geschehen, als auch in der Häuslichkeit.

Qualifizierte ehrenamtliche „Helfer*innen“ besuchen Menschen mit Demenz zu Hause und verbringen Zeit mit ihnen. Wir sind in der glücklichen Lage, dass alle Betreuungsangebote durch Fachkräfte begleitet werden, die bereits einen vollständigen Impfschutz gegen die derzeit in Deutschland häufigsten Corona-Virus-Mutationen besitzen. In der individuellen Betreuung können durch Aktivierung vorhandene Fähigkeiten gestärkt werden. Die ehrenamtlichen Helfer*innen kommen zu Besuch, gehen mit dem Erkrankten spazieren, spielen Gesellschaftsspiele, schenken Zeit. Angehörige erfahren diesen Besuchsdienst als Entlastung.

Die Kosten für diese Leistungen können in der Regel mit den Pflegekassen abgerechnet werden.

Beratung

Mit der eigenen Erkrankung oder einer Erkrankung innerhalb der eigenen Familie konfrontiert zu sein, stellt eine erhebliche Herausforderung für alle Beteiligten dar. Informationen zu erhalten ist heute kein Problem, doch die Übertragung der Informationen auf die eigene Situation ist nicht einfach. 

In persönlichen Gesprächen, die auf die Verbesserung der Bewältigungs- und Handlungskompetenz abzielen, können durch mehr Wissen, vermehrtes Verständnis und veränderte Einstellungen Belastungen vermindert und Bewältigungsmöglichkeiten verbessert werden.

Eine Fachkraft der Alzheimer Gesellschaft Bochum berät Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in Einzel- und Familiengesprächen. Ebenso Freunde, Bekannte oder Nachbarn.

Wir beraten auch Fachinstitutionen zu allen Fragen rund um die Demenzerkrankung.

Vereinbaren Sie einen Termin für eine telefonische oder persönliche Beratung: Tel. 0234 – 33 77 72 oder hier über das

>>> Kontaktformular

In der eigenen Häuslichkeit sind Beratungsgespräche unter besonderen Umständen möglich.

Regionalbüro „Alter, Pflege & Demenz Ruhr“

Seit 2004 ist die Alzheimer Gesellschaft Bochum e.V. Träger des Demenz-Servicezentrum Ruhr, Teil der Landesinitiative Demenz-Service NRW. Dies hatte den Auftrag, die Strukturen im mittleren Ruhrgebiet, im Kreis Recklinghausen, im Ennepe-Ruhr-Kreis, Bochum, Herne und Gelsenkirchen zu fördern und zu unterstützen.

Das Demenz-Servicezentrum war Mitglied in allen bestehenden Netzwerken der o.a. Kreise und Städte. Es führt zumeist mit Kooperationspartnern Veranstaltungen durch und entwickelt eigene Projekte.
Im Jahr 2019 wurde die Landesinitiative umstrukturiert. Seit dem Sommer 2019 ist das ehemalige Demenz-Servicezentrum Ruhr nun als Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Ruhr aktiv.
Damit einher gehen ein breiteres Aufgabengebiet sowie ein erweitertes Team.
Die Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz arbeiten vernetzt und kooperativ mit haupt- und ehrenamtlichen Akteuren zusammen. In den Regionen NRWs werden Maßnahmen zur Information, Beratung, Begleitung, Qualifikation und Vernetzung umgesetzt und so die Strukturentwicklung in den Bereichen Alter, Pflege und Demenz gefördert.

Überblick über die Arbeitsbereiche:

Förderung des Aus- und Aufbaus von Unterstützungsangeboten im Alltag (nach § 45a SGB XI)
Fachliche Begleitung und Vernetzung für Unterstützungsanbieter
Vernetzung zwischen Anbietern von Unterstützungsangeboten und Menschen, die Unterstützung suchen
Stärkung der Strukturen für ehrenamtliche und „niedrigschwellige“ Entlastung und Begleitung

Förderung und Unterstützung der Pflegeberatungsangebote und -strukturen
Orientierung und Transparenz für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen
Angebote zur lokalen und überregionalen Vernetzung von Pflegeberatungsstellen
Förderung des kooperativen Austausches von Pflegeberatungsangeboten

Förderung von Angebotsstrukturen für Zielgruppen mit „besonderen Bedarfen“
Ermittlung von Bedarfen besonderer Zielgruppen, wie z.B. Menschen mit Migrationsgeschichte, Behinderung oder besonderem Pflegebedarf
Entwicklung passgenauer Angebote und Vernetzung der Akteure
Aufklärung und Information durch Öffentlichkeitsarbeit

Weitere Informationen finden Sie auf der gemeinsamen Internetseite der Regionalbüros

https://alter-pflege-demenz-nrw.de/

oder die direkten Ansprechpartner auf der Seite des Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz Region Ruhr 

https://alter-pflege-demenz-nrw.de/regionalbueros/region-ruhr/

Impressum

Alzheimer Gesellschaft Bochum e.V.
Universitätsstr. 77
44789 Bochum
Tel.: 0234 – 33 77 72
Fax: 0234 – 33 24 43

Die Alzheimer Gesellschaft Bochum e.V. ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein, vertreten durch den Vorstand.

  1. Vorsitzende : Christel Schulz

Vereinsregister Amtsgericht Bochum • Nummer: 2670

 

Spenden

Die Alzheimer Gesellschaft Bochum finanziert einen Teil Ihrer Aufgaben über Spenden. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit durch Spenden unterstützen.  Auch kleine Spenden können Großes bewirken.

Unsere Bankverbindung: 

Alzheimer Gesellschaft Bochum e.V.
IBAN: DE27 4306 0129 0114 2393 00
BIC*: GENODEM1BOC
* Die Angabe der BIC ist im Inland nicht erforderlich.

Wenn Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, teilen Sie uns bitte Ihren Namen und Ihre Anschrift mit. Nutzen Sie dafür dieses Kontaktformular. Die mit einem Sternchen markierten Zeilen müssen ausgefüllt sein, damit Sie die Nachricht abschicken können … davon bitte mindestens eine Telefonnummer. Abschließend klicken Sie nur noch auf Senden.

 

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben zur Kontaktaufnahme und für Rückfragen gespeichert werden.

Mitglied werden

Die Alzheimer Gesellschaft Bochum ist ein gemeinnütziger Verein mit derzeit ca. 200 Mitgliedern. Der Erfolg unserer Arbeit hängt von Ihrer Mithilfe ab. Mit der Mitgliedschaft in der Alzheimer Gesellschaft Bochum machen Sie deutlich, dass Demenzkrankheiten eine große Bedeutung für unsere alternde Gesellschaft haben.

Werden Sie Mitglied, damit viele Menschen die Interessen der Betroffenen wirksam vertreten. Auch durch Ihren Mitgliedsbeitrag unterstützen Sie unsere Arbeit.

Als Mitglied erhalten Sie die jährliche Einladung zur Mitgliederversammlung, aber auch zum Sommerfest, zu unserer Weihnachtsfeier sowie vierteljährlich die Zeitschrift „Alzheimer Info“ – Nachrichten der Deutschen Alzheimer Gesellschaft mit aktuellen Informationen und interessanten Themenschwerpunkten zum Thema „Demenz“
Den Mitgliedsantrag und unsere Satzung finden Sie hier zum Download. Ansonsten erhalten Sie natürlich alle Informationen auch direkt bei uns in unserer Beratungsstelle auf der Universitätsstraße 77.

>>> Zum Download: Mitgliedsantrag

>>> Zum Download: Vereinssatzung

Ihr Weg zu uns

Alzheimer Gesellschaft Bochum e.V.
Universitätsstr. 77
44789 Bochum

Tel.: 0234 – 33 77 72
Fax: 0234 – 33 24 43

www.alzheimer-bochum.de

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht per Email. Nutzen Sie dazu dieses Kontaktformular. Die mit einem Sternchen markierten Zeilen müssen ausgefüllt sein, damit Sie die Nachricht abschicken können … davon bitte mindestens eine Telefonnummer. Abschließend klicken Sie nur noch auf  Senden“.

 

Frontotemporale Demenz

Die Frontotemporale Demenz (FTD) ist eine Krankheit, bei der Nervenzellenvor allem im Stirn- und Schläfenbereich (= frontaler und temporaler Lappen) des Gehirns absterben. Von hier aus werden unter anderem Emotionen und Sozialverhalten kontrolliert. 

Frontotemporale Demenzen beginnen normalerweise früher als die Alzheimer-Krankheit, durchschnittlich zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr. Die jüngsten Patienten erkranken im dritten Lebensjahrzehnt, manche Patienten aber auch erst im fortgeschrittenen Alter.

Bei fast allen Patienten fallen zu Beginn der Erkrankung Veränderungen der Persönlichkeit und des zwischenmenschlichen Verhaltens auf. Dazu zählen insbesondere Teilnahmslosigkeit aber auch Reizbarkeit, Taktlosigkeit, und Enthemmung. Bei manchen Patienten zeigen sich ausgeprägte Sprachstörungen vor allem im Sinne von Wortfindungsstörungen und Benennstörungen. Im weiteren Verlauf der FTD kommt es zur Beeinträchtigung des Gedächtnisses, die lange Zeit meist aber nicht so stark ausgeprägt ist wie bei der Alzheimer-Krankheit.

Die Diagnostik der Frontotemporalen Demenz kann schwierig sein. Weil zu Beginn der Erkrankung Veränderungen der Persönlichkeit und des Verhaltens im Vordergrund stehen, kommt es nicht selten zu Verwechslungen mit psychischen Störungen wie Depression, Burn-out-Syndrom, Schizophrenie oder Manie.

Die Betroffenen zeigen in der Regel kaum Krankheitseinsicht oder Therapiemotivation.
Weil die Vorgänge, die zum Nervenzelluntergang führen, zum größten Teil nicht bekannt und nicht beeinflussbar sind, gibt es bisher allerdings auch keine gezielten Therapiemöglichkeiten. Die medikamentöse Behandlung zielt derzeit darauf ab, die Verhaltensauffälligkeiten der Patienten zu mildern.

Das Zusammenleben mit einem Patienten, der an einer Frontotemporalen Demenz leidet, bedeutet für die Angehörigen eine enorme Belastung. Vor allem sind es die Verhaltensauffälligkeiten, besonders Aggressionen, enthemmtes Verhalten und Unberechenbarkeit der Patienten, die den Angehörigen zu schaffen machen.

Prof. Dr. Janine Diehl-Schmid, München

Quelle: www.deutsche-alzheimer.de

Broschüre zur Frontotemporalen Demenz

Café Domino

In den Räumen der Seniorenbegegnungsstätte Kaiseraue im Stadtteil Grumme lädt die Alzheimer Gesellschaft Bochum jeden Donnerstag von 15 – 18 Uhr in das „Café Domino“ ein. Es ist ein Treffpunkt für Senioren um gemeinsam Kaffee zu trinken, zu erzählen, zu singen, zu tanzen, zu spielen, zu malen und spazieren zu gehen. Ein beliebter Ausflugsort sind die Grummer Teiche.
Die Kosten werden in der Regel von der Pflegekasse übernommen.
Neue Gäste sind herzlich willkommen!

Coronabedingt kann das Café Domino momentan leider nicht stattfinden