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Alzheimer Gesellschaft Bochum e.V.

Die Alzheimer Gesellschaft Bochum e.V. ist ein vor 30 Jahren gegründeter gemeinnütziger Verein. Als Selbsthilfeorganisation stärkt sie Angehörige und Freunde von Menschen mit Demenz und Betroffene.

Die Grundlage für die vielfältigen Unterstützungs- und Entlastungsangebote wie Angehörigengruppen, Schulungen, Gruppenangebote für Menschen mit Demenz, FitnessKaffee, Gedächtnistraining ist die psychosoziale Beratung.

Menschen mit einer Demenzerkrankung, Familien, Kinder und Jugendliche stehen vor erheblichen Herausforderungen, wenn eine dementielle Erkrankung das Leben deutlich verändert. Im Rahmen der psychosozialen Beratung, die auf die Verbesserung der Bewältigungs- und Handlungskompetenzen abzielt, können durch mehr Wissen, vermehrtes Verständnis, Belastungen vermindert und Bewältigungsmöglichkeiten verbessert werden. Begleitung und Unterstützung im gesamten Krankheitsverlauf kann für die Familie und die betroffenen Kinder und Jugendlichen hilfreich sein, um mit dem Verlust, der Angst, der Wut und der Trauer zurecht zu kommen.

Dies kann in einem Netzwerk, wie KidsDem, gelingen.

Fitnesskaffee

Neu: Selbsthilfegruppe

FitnessKaffee

Für Körper und Geist

Norbert Brömmel
Norbert Brömmel

 

Dienstags von 10:00 bis 14:00

Ein Angebot an alle, die mit viel Spaß geistig und körperlich fit bleiben wollen!

Mit Gesprächen bei Kaffee oder Tee über aktuelle Themen und Selbsterlebtes, stärken wir unsere grauen Zellen, denn: Gespräche sind das beste Gedächtnistraining!

Damit unser Körper dabei nicht zu kurz kommt, legen wir zwischendurch ein paar leichte Fitness-Einheiten ein. Das Training verbessert das Körpergefühl und die Beweglichkeit und regt auch den Kreislauf an.

Wenn Ihnen 4 Stunden zu lang erscheinen, sprechen Sie bitte mit uns.

Kosten: 20€ Bewirtung

Wenn Sie Interesse an unserem Angebot haben, rufen sie uns unter 0234-337772 an oder schicken Sie uns eine Nachricht mit dem >>> Kontaktformular

Krankheitsbild der Alzheimer-Krankheit

Die Alzheimer-Krankheit ist eine hirnorganische Krankheit. Sie ist nach dem deutschen Neurologen Alois Alzheimer (1864 – 1915) benannt, der die Krankheit erstmals im Jahre 1906 wissenschaftlich beschrieben hat.

Der größte Risikofaktor für die Entwicklung einer Alzheimer-Krankheit ist das Alter. Nur in seltenen Fällen sind die Betroffenen jünger als 60 Jahre.

Kennzeichnend für die Erkrankung ist der langsam fortschreitende Untergang von Nervenzellen und Nervenzellkontakten.

Im Gehirn von Alzheimer-Kranken sind typische Eiweißablagerungen (Amyloid-Plaques) festzustellen.

Zum Krankheitsbild gehören Gedächtnis- und Orientierungsstörungen, Sprachstörungen, Störungen des Denk- und Urteilsvermögens sowie Veränderungen der Persönlichkeit. Diese Störungen sind bei den Betroffenen unterschiedlich stark ausgeprägt und nehmen im Verlauf der Erkrankung zu. Sie machen die Bewältigung des normalen Alltagslebens immer schwieriger.

Die Patienten sind zunehmend auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Die jeweiligen Anforderungen an Betreuung, Pflege, Therapie und ärztliche Behandlung sind dabei sehr unterschiedlich. Denn Alzheimer-Kranke sind keine einheitliche Gruppe, sondern Individuen mit ganz unterschiedlichen Lebensläufen, Kompetenzen und Defiziten, die in unterschiedlichen sozialen und wirtschaftlichen Situationen leben.

Quelle: www.deutsche-alzheimer.de

Andere Demenzformen

Rund 80 Prozent aller Demenzen werden durch Krankheiten des Gehirns hervorgerufen, bei denen Nervenzellen allmählich verloren gehen. Man bezeichnet diese als Neurodegenerative Krankheiten und ihre Ursachen sind erst teilweise bekannt.

Die Alzheimer-Krankheit ist mit 60-70 Prozent aller Fälle die häufigste Erkrankung. Daneben sind vaskuläre (gefäßbedingte) Demenzen, die Lewy-Körperchen-Krankheit, die Demenz bei Morbus Parkinson sowie die Frontotemporale Demenz am häufigsten.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Ursachen für eine Demenz, die insgesamt jedoch seltener sind. Dazu gehören neurologische Erkrankungen wie die Chronische Traumatische Enzephalopathie, die Creutzfeld-Jakob Krankheit, Stoffwechselerkrankungen, Infektionen des Gehirns, Vergiftungserscheinungen durch Medikamentenmissbrauch, Vitaminmangelzustände oder Schädel-Hirn-Verletzungen.

Depressionen, Hirntumore oder -geschwulste oder eine Abflussstörung der Hirnrückenmarksflüssigkeit (Normaldruckhydrozephalus) können ebenfalls für demenzielle Symptome verantwortlich sein. Das sogenannte Korsakow-Syndrom ist häufig (aber nicht immer) eine Folge jahrelangen, übermäßigen Alkoholkonsums.

Nur in sehr seltenen Fällen (weniger als 2 Prozent) ist die Ursache einer Demenz behebbar, sodass Hirnleistungen verbessert oder wiederhergestellt werden können.

Weitere Informationen finden Sie aud der Homepage der Deutschen Alzheimergesellschaft. www.deutsche-alzheimer.de

 

 

Vaskuläre Demenz

Bei vaskulären Demenzen kommt es in Folge von Durchblutungsstörungen des Gehirns zu einem Absterben von Nervenzellen. Vom Ausmaß der Durchblutungsstörung ist es abhängig, wie ausgeprägt die Demenz ist.

Die häufigste Variante der vaskulären Demenz wird durch eine Wandverdickung in kleinen Blutgefäßen hervorgerufen, welche die tiefen Strukturen des Gehirns mit Blut versorgen. Bluthochdruck ist der wichtigste Risikofaktor. Die Gefäßerkrankung bewirkt kleine Infarkte (Lakunen) und eine Schädigung der Nervenfasern (Marklagerschäden).

Der Beginn der vaskulären Demenz ist oft schleichend, das Fortschreiten allmählich – also schwer von der Alzheimer-Krankheit zu unterscheiden. Allerdings sind die Symptome anders. Im Vordergrund stehen nicht Gedächtnisstörungen, sondern Verlangsamung, Denkschwierigkeiten oder Stimmungslabilität.

Eine seltenere Form der vaskulären Demenz ist die Multi-Infarkt-Demenz, bei der das Gehirn durch viele kleine Schlaganfälle geschädigt wird. Die Multi-Infarkt-Demenz beginnt meist plötzlich und schreitet in der Regel stufenweise fort. Die Krankheitssymptome sind denen der Alzheimer-Krankheit sehr ähnlich, es können aber körperliche Störungen wie Taubheitsgefühle oder Lähmungserscheinungen hinzu kommen.

Risikofaktoren sind u.a. Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit),  ein hoher Cholesterinspiegel (Blutfettwerte), Übergewicht, Bewegungsmangel und Rauchen.

Übrigens: Durch eine rechtzeitige Behandlung der Risikofaktoren ist eine prinzipielle Vorbeugung der vaskulären Demenz möglich.

Prof. Dr. Alexander Kurz, München

Quelle: www.deutsche-alzheimer.de

Angebote für Angehörige

In Gesprächskreisen können Angehörige von den Erfahrungen und Stärken anderer Angehöriger profitieren. Sie treffen in unseren Gruppen auf Menschen, die in einer vergleichbaren Lebenssituation sind. Hier erfahren Sie Verständnis für Ihre Sorgen in der Unterstützung eines demenzkranken Angehörigen. Wichtige Aspekte des Zusammenseins sind aber auch Freud und Leid zu teilen und sich immer wieder gegenseitig Kraft und Mut zu geben. Die Gruppen werden von einer Fachkraft moderiert. Parallel wird eine Betreuung für Ihren demenzkranken Angehörigen angeboten.

Lesen Sie mehr über unsere Angebote für Angehörige:

>>> Angebote für Ehe- und Lebenspartner

>>> Gruppe für Töchter, Söhne und Schwiegerkinder

>>> Angehörigenkurse

>>> Trauergruppe „Die Zeit danach“

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung!  Termine erfahren Sie in der Beratungsstelle auf der Universitätsstr. 77 oder auch telefonisch unter 0234 – 33 77 72.

 

Angebote für Ehe- und Lebenspartner

In Gesprächskreisen können alle Beteiligten von den Erfahrungen und Stärken anderer profitieren. Sie treffen in unseren Angehörigengruppen auf Menschen, die in einer vergleichbaren Lebenssituation sind. Hier erfahren Sie Verständnis für Ihre Sorgen in der Unterstützung eines demenzkranken Angehörigen. Die Gruppen werden von einer Fachkraft moderiert. 

Parallel bieten wir Betreuung für Ihren an einer Demenz erkrankten Angehörigen an.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung!  Termine erfahren Sie in der Beratungsstelle auf der Universitätsstr. 77 oder auch telefonisch unter 0234 – 33 77 72.

 

Angehörigenkurse

Hilfe beim Helfen“ ist ein Seminarprogramm, das neben der Vermittlung von Informationen auch Raum für Austausch lässt. Angehörigenkurse bieten eine gute Möglichkeit, sich im Austausch mit anderen Angehörigen umfassend über das Krankheitsbild, die Kommunikation und den Umgang mit Menschen mit Demenz zu informieren. Die individuelle Situation, die eigene Belastung stehen im Mittelpunkt. Hinzu kommen Themen wie Unterstützungsleistungen, gesetzliche Ansprüche und rechtliche Aspekte.

Durch die Kooperation mit der Barmer GEK ist die Teilnahme für Sie kostenfrei. Wenn Sie teilnehmen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf, damit wir Sie für die nächste Schulung vormerken können: Tel. 0234 – 33 77 72 oder hier über das >>> Kontaktformular

Gruppe für Töchter, Söhne und Schwiegerkinder

„Die Gruppe befindet sich im Wiederaufbau. Bei Interesse melden Sie sich bitte!“

Einmal im Monat bieten wir eine Gesprächsgruppe für Töchter, Schwiegertöchter, Söhne und Schwiegersöhne demenzkranker Eltern an.

Angehörige der Töchter- und Söhne-Generation leben meist in schwierigen Situationen. Zwischen den eigenen beruflichen und familiären Verpflichtungen müssen sie enorm viel organisieren und immer mehr Verantwortung für die Eltern übernehmen.

In der Gruppe besteht die Möglichkeit, sich mit den belastenden Situationen und der besonderen Beziehung zum demenzkranken Elternteil auseinander zu setzen.

Der Austausch mit anderen Angehörigen in einer ähnlichen Lebenslage kann entlasten und manchmal entwickeln sich neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten. Die Gruppe wird von einer Fachkraft begleitet und findet an jeden zweiten Dienstag im Monat von 17.30-19.00 Uhr in den Räumen der Alzheimer Gesellschaft statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung telefonisch unter 0234 – 33 77 72. 

„Die Zeit danach“

Nach dem Tod eines demenzkranken Angehörigen, insbesondere der Ehefrau, des Ehemannes, fühlen sich die Witwer und Witwen mit ihren Gefühlen, Wünschen und Ängsten allein gelassen.

Es kann sehr schwer sein, den Verlust eines Menschen zu akzeptieren. Viele Trauernde fühlen sich nach den vielen Jahren der Pflege und Betreuung erschöpft und körperlich ausgelaugt. Trauer ist ein sehr individueller Prozess und jeder Mensch reagiert darauf anders. Vielleicht kann es für Sie hilfreich sein, in einer Gruppe mit anderen Trauernden unter verständnisvoller professioneller Begleitung über Ihre Situation zu sprechen oder einfach den anderen nur zuzuhören.

Einmal monatlich treffen sich am letzten Freitag im Monat von 15-17 Uhr bei uns Menschen, die ihren demenzkranken Angehörigen verloren haben. In der Gruppe ist Raum und Zeit für Gespräche über die Trauer, das Alleinsein, über die lange Zeit des Abschieds, der nun so endgültig ist.

Die Treffen finden bei Kaffee und Kuchen in den Räumen der Alzheimer Gesellschaft Universitätsstr. 77 statt – die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung telefonisch unter 0234 – 33 77 72.