Rückblick: Großer Zuspruch beim Bochumer Alzheimertag 2026

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Unter dem Motto „Demenz – (k)eine Frage des Alters“ lud das Netzwerk Demenz Bochum am Mittwoch, den 23. September 2026, in die Quartiershalle der KoFabrik ein. Rund 50 Gäste folgten der Einladung und erlebten einen Nachmittag voller neuer Impulse, wertvollem Austausch und lebendiger Vernetzung.

Starkes Zeichen der Bochumer Stadtspitze

Zur Eröffnung durften wir besondere Gäste begrüßen: Oberbürgermeister Jörg Lukat und Sozialdezernent Jens Vieting unterstrichen mit ihren Grußworten die hohe Bedeutung des Themas für unsere Stadt. Beide würdigten die jahrelange, verlässliche Arbeit der Partner im Netzwerk Demenz für ein demenzfreundliches Bochum. Ein ganz besonderes Dankeschön richteten sie an die pflegenden Angehörigen, deren unermüdlicher alltäglicher Einsatz eine unersetzliche Stütze unserer Gesellschaft ist.

OB Jörg Lukat eröffnet den Bochumer Alzheimer Tag 2026

Durch das abwechslungsreiche Programm des Nachmittags führte Barbara Crombach von der Alzheimer Gesellschaft Bochum.

Prävention und Früherkrankung im Fokus

Den fachlichen Auftakt gestaltete Dr. med. Ute Brüne-Cohrs, Oberärztin der Psychiatrischen Institutsambulanz Witten. In ihrem Vortrag machte sie anschaulich deutlich, dass Demenzerkrankungen keineswegs nur im höheren Alter auftreten, sondern auch Menschen vor dem 65. Lebensjahr treffen können.

Zugleich machte sie Mut: Über geistige, körperliche und soziale Aktivitäten lässt sich aktiv Prävention betreiben. Ihre zentrale Botschaft des Tages:

„Es geht nicht primär darum, was man genau tut, sondern dass man überhaupt aktiv bleibt. Es ist nie zu früh und nie zu spät, damit anzufangen.“

Wie vielfältig die Hilfsmöglichkeiten in Bochum sind, zeigte sich anschließend in einer von Melanie Desens (Diakonie) moderierten Podiumsdiskussion, in der drei Akteur*innen aus dem Netzwerk ihre konkreten Angebote für Betroffene und Familien vorstellten.

Angeregte Podiumsdiskussion

Lebendiges Netzwerken auf dem „Markt der Möglichkeiten“

In den Pausen und beim anschließenden Markt der Möglichkeiten herrschte reger Betrieb. Angehörige und Interessierte nutzten die Gelegenheit, um an den Infotischen mit Vertreterinnen des Netzwerks (darunter auch die Seniorenbüros Bochum), der Stadtbücherei und einer lokalen Buchhandlung ins Gespräch zu kommen, Fachliteratur zu sichten und wertvolle Kontakte für den Alltag zu knüpfen.

Herzlichen Dank an alle Engagierten!

Eine solche Veranstaltung lebt von den Menschen vor und hinter den Kulissen. Ein herzliches Dankeschön gilt:

  • allen engagierten Ehrenamtlichen, die für die Bewirtung gesorgt und den leckeren gespendeten Kuchen verteilt haben,

  • dem gesamten Team, das beim Auf- und Abbau so tatkräftig angepackt hat,

  • sowie allen Referentinnen, Diskussionsteilnehmer*innen und Kooperationspartner*innen für ihr Mitwirken.

Das durchweg positive Feedback und die

Besucherzahl bestärken uns darin, den Weg der Aufklärung, Begegnung und Unterstützung in Bochum gemeinsam weiterzugehen.

Gemeinsam für ein demenzfreundliches Bochum: Die Akteure des Netzwerks Demenz Bochum mit Oberbürgermeister Jörg Lukat (6. von links) und Sozialdezernent Jens Vieting (5. von links) beim Alzheimertag in der KoFabrik. Foto: Monika Rieckert / Diakonie Ruhr Pflege gemeinnützige GmbH